Die Nachricht: Bestellstart für Easy 35 und Sportline

Škoda Auto Deutschland hat am 30. Oktober 2026 den Bestellstart für das neue Einstiegsmodell Epiq Easy 35 und die Top-Ausstattung Sportline bekannt gegeben. Der Easy 35 kostet laut Pressemitteilung ab 25.900 Euro, die Sportline ab 36.000 Euro als Sportline 40 und ab 40.200 Euro als Sportline 55. Die deutsche Modellseite zeigt den Easy ebenfalls ab 25.900 Euro, als unverbindliche Preisempfehlung.

Damit ist der günstigste Epiq erstmals bestellbar: In unserem Vergleich „ID. Polo, Raval, Epiq oder ID. Cross: Welcher der neuen kleinen Stromer passt?“ war der Epiq 35 bei der Prüfung noch nicht bestellbar. Die herunterladbare Preisliste stand bei unserer Prüfung allerdings noch auf dem 8. Oktober und führt nur Epiq 40 und Epiq 55 in den Linien Essence und Selection.

Diese Meldung ordnet Herstellerangaben ein, geprüft am 31. Oktober 2026. Wir sind den Epiq nicht gefahren, unabhängige Tests der neuen Varianten lagen uns nicht vor.

Quellen: [1], [2], [3]

Die Varianten: Akku, Leistung, Reichweite

Der Easy 35 nutzt laut Škoda einen Akku mit 38,5 kWh brutto und 37 kWh netto in Lithium-Eisen-Phosphat-Technik (LFP), einen 85-kW-Motor (115 PS) mit 267 Nm und eine auf 160 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit. Beim Verbrauch nennt die Pressemitteilung 13,7 kWh/100 km, die Modellseite 13,7 bis 13,9 kWh. Auch die Reichweite weicht ab: „bis zu 325 Kilometern“ in der Mitteilung, 325 bis 331 km auf der Modellseite.

Die Sportline 40 hat denselben 37-kWh-Akku, aber 99 kW, und lädt laut Škoda in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Die Sportline 55 hat 52 kWh netto mit Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen (NMC), 155 kW und bis zu 435 km; sie lädt in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Für den Easy 35 nennt die Mitteilung weder Ladeleistung noch Ladezeit. Die Bruttokapazität des großen Akkus steht in der Mitteilung mit 55 kWh, im Motorenvergleich der Modellseite mit 56 kWh; netto nennen beide 52 kWh.

Herstellerangaben für Deutschland: Pressemitteilung vom 30. Oktober 2026 (Easy 35, Sportline), Preisliste Stand 8. Oktober 2026 und Modellseite (Epiq 40/55 Essence); Preise inkl. 19 % MwSt., ab Importlager, ohne Überführung
VariantePreis ab (UVP)Leistung / Akku nettoReichweite kombiniertDC 10–80 %
Epiq Easy 3525.900 €85 kW / 37 kWh (LFP)bis 325 km (Modellseite 325–331 km)nicht angegeben
Epiq 40 Essence27.900 €99 kW / 37 kWh315–327 kmnicht angegeben
Epiq 55 Essence32.100 €155 kW / 52 kWh426–441 kmnicht variantengenau angegeben
Epiq Sportline 4036.000 €99 kW / 37 kWhbis 323 km23 min
Epiq Sportline 5540.200 €155 kW / 52 kWh (NMC)bis 435 km24 min

Quellen: [1], [2], [3]

Was im Preis steckt und was noch fehlt

Serienmäßig hat der Easy 35 laut Škoda LED-Scheinwerfer, Frontradar-, Spurhalte-, Spurwechsel- und Ausparkassistent mit Ausstiegswarner, Kreuzungsassistent, Climatronic, ein 13-Zoll-Display, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Škoda Care Connect. Serienfarbe ist Marble-Grau; Timiano-Grün und Jasper-Rot metallic kosten Aufpreis. Die Modellseite nennt für die Easy-Linie zusätzlich Parksensoren hinten und einen adaptiven Abstandsassistenten.

Die Sportline bringt laut Škoda unter anderem schwarze 19-Zoll-Räder, Matrix-LED-Scheinwerfer, ein beleuchtetes Lichtband, elektrisch verstellbare Sportsitze und die Pakete Komfort, Licht & Sicht sowie Travel mit Navigation serienmäßig mit. Nach unserer Rechnung kosten Sportline 40 und Sportline 55 jeweils 4.600 Euro mehr als die Selection-Ausstattung mit gleichem Antrieb (31.400 und 35.600 Euro laut Preisliste). Der Easy 35 liegt 2.000 Euro unter dem Epiq 40 Essence.

Offen ist, was im Alltag zählt: ob es für den Easy eine Wärmepumpe gibt (beim Epiq 40 und 55 kostet sie laut Preisliste 950 Euro), wie schnell er an der Gleichstromsäule lädt und wann er ausgeliefert wird. Škoda meldet für die ersten neun Monate 2026 weltweit 1.900 ausgelieferte Epiq; einen Liefertermin für Easy 35 und Sportline nennt der Hersteller nicht.

Quellen: [1], [2], [3], [5]

Förderung und Leasing: unsere Beispielrechnung

Als reines E-Auto kann der Epiq unter die E-Auto-Förderung des Bundes fallen. Laut BAFA beträgt die Basisförderung 3.000 Euro; sie steigt um 500 Euro je Kind (bis zu zwei Kinder) und um je 1.000 Euro bei einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen unter 60.000 und unter 45.000 Euro. Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Deutschland und höchstens 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen; die Grenze steigt um 5.000 Euro je Kind, für bis zu zwei Kinder. Das Auto muss neu sein, in Deutschland erstmals zugelassen werden und 36 Monate auf dich zugelassen bleiben; vor der Zulassung ist ein Antrag nicht möglich. Alle Stufen und den Antrag erklärt „E-Auto-Förderung 2026: Wer bekommt wie viel und wie beantragst du sie richtig?“.

Beispiel, eigene Rechnung ohne Überführung und Zulassung: 25.900 Euro minus 3.000 Euro Basisförderung ergibt 22.900 Euro. Mit der höchsten Förderung von 6.000 Euro (3.000 + 2 × 500 + 2 × 1.000) wären es 19.900 Euro. Škoda wirbt außerdem mit einem PrivatLeasing-Beispiel: 201 Euro im Monat über 48 Monate und 10.000 km pro Jahr bei 5.180 Euro Sonderzahlung, zuzüglich Überführung und Zulassung, Bonität vorausgesetzt. Über die Laufzeit sind das nach unserer Rechnung 14.828 Euro (48 × 201 + 5.180); das Angebot gilt laut Fußnote nur bei teilnehmenden Händlern.

Quellen: [2], [4]

Was das für dich bedeutet

Der Easy 35 passt, wenn du vor allem in der Stadt und im Umland unterwegs bist, regelmäßig zuhause oder bei der Arbeit laden kannst und den niedrigsten Einstieg bei Škoda suchst. Fährst du oft lange Strecken, ist der Epiq 55 mit größerem Akku und laut Škoda bis zu 441 km die naheliegendere Variante, ab 32.100 Euro als Essence. Wer feste Daten zu Laden und Lieferung braucht, wartet besser auf die aktualisierte Preisliste.

Lass dir vor der Unterschrift die fehlenden Angaben schriftlich geben. Was der Strom zuhause und unterwegs im Jahr kostet, rechnest du mit dem Ladekostenrechner von ev.guru; welche Wallbox zu deinem Stellplatz passt, klärt der Wallbox-Berater.

  1. Bestellbarkeit genau deiner Variante beim Händler bestätigen lassen: Easy 35, Sportline 40 oder 55.
  2. DC-Ladeleistung und Ladezeit des Easy 35 schriftlich erfragen.
  3. Klären, ob eine Wärmepumpe für den Easy bestellbar ist und was sie kostet.
  4. Unverbindlichen Liefertermin und Gültigkeit des Preises ins Angebot aufnehmen lassen.
  5. Förderberechtigung beim BAFA prüfen und den Antrag erst nach der Zulassung stellen.

Quellen: [1], [2], [3]

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Škoda Auto Deutschland: Neues Einstiegsmodell Škoda Epiq Easy 35 und die Sportline-Varianten ab sofort bestellbar (Pressemitteilung, 30. Oktober 2026) ↗
  2. Škoda Auto Deutschland: Epiq – Modellseite mit Preisen, Motorenvergleich und Leasingbeispiel (abgerufen 31. Oktober 2026) ↗
  3. Škoda Auto Deutschland: Epiq Preis- und Ausstattungsübersicht, Stand 8. Oktober 2026 (PDF) ↗
  4. BAFA: E-Auto-Förderung 2026 – Fördervoraussetzungen ↗
  5. Škoda Auto: Ergebnisse der ersten neun Monate 2026 (Pressemitteilung, 30. Oktober 2026) ↗

Dieser Bericht bildet die genannten Veröffentlichungen zum Publikationszeitpunkt ab; spätere Entwicklungen können den Stand verändern.

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