Kurz beantwortet: Welche Elektroautos 2026 unter 30.000 Euro kosten
Für 30.000 Euro Listenpreis bekommst du in Deutschland 22 neue Elektroautos von 15 Marken, vom Dacia Spring für 17.900 Euro bis zum Suzuki e Vitara für 29.990 Euro. Gezählt haben wir nur die günstigste Variante, deren unverbindliche Preisempfehlung (UVP) der Hersteller auf seiner deutschen Website, im Konfigurator oder in der Preisliste nennt, alle Seiten geprüft am 31. Oktober 2026. Händlerpreise, Rabatte, Leasingraten und die staatliche Förderung sind nicht eingerechnet.
Die günstigsten Modelle passen vor allem, wenn du zu Hause oder bei der Arbeit lädst und überwiegend in Stadt und Umland fährst. Weniger geeignet sind sie, wenn du regelmäßig lange Autobahnstrecken fährst oder fünf Sitzplätze brauchst: Mehrere Einstiegsvarianten haben nur vier Sitze, laden einphasig oder an der Schnellladesäule nur mit optionaler Technik. Dann führt der Weg oft zu einer größeren Batterie derselben Baureihe, die teils ebenfalls unter 30.000 Euro bleibt, oder zu einem jungen Gebrauchten.
Wir haben keines der Autos gefahren oder gemessen. Dieser Überblick ordnet Herstellerangaben ein, rechnet sie nach und zeigt, wo sich die Angaben widersprechen. Eine Rangliste gibt es bewusst nicht: Welches Auto passt, hängt von Stellplatz, Strecke und Sitzbedarf ab.
Quellen: [1], [4], [6], [8], [14], [25], [28], [40], [41], [50]
Unter 25.000 Euro: sieben Einstiegsmodelle
Unter 25.000 Euro liegen vor allem Kleinst- und Kleinwagen. Die Spannweite ist groß: Der Spring lädt serienmäßig mit 3,7 kW Wechselstrom, schneller an der Wallbox und an der Gleichstromsäule nur mit Zusatzausstattung. Der ID. Polo Trend hat dagegen 37 kWh netto, 11 kW AC und bis zu 88 kW DC an Bord. Auch beim Citroën ë-C3 mit kleiner Urban-Range-Batterie gehört das Schnellladen laut Preisliste nicht zur Serienausstattung.
Achte auf die Sitzplätze: Dacia nennt den neuen Spring ausdrücklich einen Viersitzer. Beim BYD Dolphin Surf führt der Konfigurator die teureren Versionen Boost und Comfort als „4-seater“; für die Einstiegsversion Active steht dort keine Angabe. Beim Hyundai Inster steht in der Preisfußnote der Zusatz „nur solange der Vorrat reicht“. Ob das nur für den genannten Preis gilt, sagt die Seite nicht.
Bei BYD heißt die Zahl im Konfigurator nicht ausdrücklich UVP. Die Fußnoten der BYD-Startseite rechnen mit einer UVP, von der ein befristeter „BYD E-Bonus“ und die Förderung abgezogen werden. Wir nennen den Ausgangspreis ohne diese Abzüge.
| Modell und Einstiegsvariante | UVP und Quelle | Akku, WLTP-Reichweite | Laden AC / DC | Bestellung und Lieferung laut Hersteller |
|---|---|---|---|---|
| Dacia Spring (neue Generation), Expression electric 80 | 17.900 € (Modellseite) | Kapazität nicht angegeben; 246 km | 3,7 kW einphasig serienmäßig; 11 kW AC und 50 kW DC nur mit optionalem Paket | Konfigurator online; kein Liefertermin genannt |
| Leapmotor T03 | 18.900 € (Preisliste, Stand 01.10.2026) | 37,3 kWh, LFP; bis 275 km | 6,6 kW einphasig / 45 kW | Angebot über Händler; kein Liefertermin genannt |
| Renault Twingo E-Tech electric, Evolution 80 Urban Range | 19.990 € (Modellseite) | 27,5 kWh; 251 km laut technischen Daten, 262 km laut Modellseite | 11 kW / 50 kW, serienmäßig | laut Renault „ab sofort bestellbar“; kein Liefertermin genannt |
| Citroën ë-C3 YOU, Urban-Range | 20.140 € (Preisliste, Stand 24.09.2026) | 29,3 kWh netto, LFP; 205–215 km | Ladezeit für 11-kW-Wallbox angegeben / DC laut Preisliste nicht serienmäßig | Online-Bestellung und Händlerbestand beworben; kein Liefertermin genannt |
| BYD Dolphin Surf Active | 23.490 € (Konfigurator, nicht ausdrücklich als UVP bezeichnet) | 30 kWh; 220 km | AC nicht angegeben / 65 kW | „Lieferzeiten variieren je nach Verfügbarkeit“ |
| Hyundai Inster Select, 42 kWh, 71 kW | 24.650 € (Preisliste, Stand Juni 2026, und Modellseite) | 42 kWh, nicht als netto ausgewiesen; 327 km | 11 kW / 73 kW | Preisfußnote: „nur solange der Vorrat reicht“ |
| VW ID. Polo Trend, 85 kW | 24.995 € (Modellseite) | 37 kWh netto, LFP; 305–334 km | 11 kW / 88 kW | Konfigurator online; Seite spricht noch von der Zeit „vor seiner Markteinführung“, kein Liefertermin |
Quellen: [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [10], [12], [13], [14], [15]
25.000 bis 30.000 Euro: mehr Akku, mehr Auswahl
Zwischen 25.000 und 30.000 Euro wird das Feld breiter. Bis auf den Fiat 500 mit 21 kWh netto haben hier alle Einstiegsvarianten 37 bis 49 kWh und laut WLTP rund 290 bis 345 Kilometer Reichweite. Mit Fiat Grande Panda, Leapmotor B03X, Opel Frontera und Citroën ë-C3 Aircross nennen vier Hersteller für die günstigste Version 100 kW DC, Hyundai für den IONIQ 3 mit 42 kWh sogar bis zu 119 kW. Bei Renault 5, Kia EV2, MG4 EV Urban und Suzuki e Vitara fehlt eine kW-Angabe für das Schnellladen der Einstiegsvariante; genannt werden nur Ladezeiten oder ein „Ja“. Für den Epiq Easy 35 nennt Škoda bislang gar keine Ladewerte.
Zwei Einträge brauchen eine Erklärung. MG bewirbt den MG4 EV Urban auf der Startseite „ab 24.990 €“, nennt dort aber keine Variante. Der Konfigurator startete bei unserer Prüfung mit dem 43 kWh Comfort für 27.190 Euro; die Version Active steht auf der Modellseite ohne Preis. Beim Škoda Epiq ist der Easy 35 laut Pressemitteilung vom 30. Oktober 2026 ab 25.900 Euro bestellbar; die Modellseite zeigt denselben Preis samt Leasingbeispiel. Die Preisliste vom 8. Oktober 2026 führt ihn noch nicht, dort beginnt der Epiq 40 Essence bei 27.900 Euro. Ladeleistung und Liefertermin des Easy 35 nennt Škoda noch nicht; mehr in „Škoda Epiq Easy 35 bestellbar: Einstieg ab 25.900 Euro, Sportline ab 36.000 Euro“.
Den Kia EV2 Light führt Kia in den technischen Daten nur als „4-Sitzer“; ab der Ausstattung Air ist auch ein Fünfsitzer gelistet. Den ID. Cross bewirbt VW ab 27.995 Euro, ohne die Variante neben dem Preis zu nennen. Die 37-kWh-Werte für AC und DC weist VWs Datentabelle für die Ausstattungen Life und Style aus, nicht separat für die Einstiegslinie Trend.
| Modell und Einstiegsvariante | UVP und Quelle | Akku, WLTP-Reichweite | Laden AC / DC | Bestellung und Lieferung laut Hersteller |
|---|---|---|---|---|
| MG4 EV Urban, 43 kWh | „ab 24.990 €“ auf der Startseite ohne Variante; Konfigurator: 43 kWh Comfort 27.190 € | 43 kWh, LFP; bis 325 km | AC und DC-Leistung nicht angegeben; 10–80 % in ca. 28 min | Konfigurator startet bei Comfort; kein Liefertermin genannt |
| Leapmotor B03X Life, Pro | 25.400 € (Preisliste, Stand 01.10.2026) | 39,8 kWh, LFP; 292 km | 11 kW / 100 kW | kein Liefertermin genannt |
| Škoda Epiq Easy 35 | 25.900 € (Pressemitteilung 30.10.2026 und Modellseite; nicht in der Preisliste vom 08.10.2026) | 38,5 kWh brutto, 37 kWh netto, LFP; bis 325 km (Modellseite 325–331 km) | von Škoda noch nicht angegeben | laut Pressemitteilung seit 30.10.2026 bestellbar; kein Liefertermin genannt |
| Fiat Grande Panda Elektro POP, 44 kWh | 25.990 € (Preisliste, Stand Oktober 2026) | 43,8 kWh netto; bis 320 km | 11 kW serienmäßig / 100 kW | kein Liefertermin genannt |
| Fiat 500 Elektro POP Limousine, 23,8 kWh | 25.990 € (Preisliste, Stand Oktober 2026) | 21 kWh netto; bis 190 km | Ladezeit für 11-kW-Wallbox angegeben / 50 kW | kein Liefertermin genannt |
| Renault 5 E-Tech electric, Evolution 120 Urban Range | 26.290 € (Modellseite) | 40 kWh, nicht als netto ausgewiesen; 317 km | 11 kW / Schnellladen „Ja“, kW nicht angegeben | Konfigurator online; Variante 95 Urban Range „noch nicht zum Verkauf angeboten“ |
| Kia EV2 Light, 42,2 kWh (4-Sitzer) | 26.600 € (Preisliste Modelljahr 2027, Stand 01.10.2026) | 42,2 kWh, LFP; bis 317 km | 11 kW / kW nicht angegeben; 10–80 % in 29 min | Bestandssuche: „Sofort verfügbar, deutschlandweit“ |
| Citroën ë-C3 Aircross YOU, Standard-Range | 26.640 € (Preisliste, Stand 24.09.2026) | 43,8 kWh netto, LFP; 301–309 km | Ladezeit für 11-kW-Wallbox angegeben / 100 kW | kein Liefertermin genannt |
| Renault 4 E-Tech electric, Evolution 120 Urban Range | 27.690 € (Modellseite) | 40 kWh; bis 310 km (Renault-Reichweitensimulator) | 11 kW / bis 80 kW | Konfigurator online; kein Liefertermin genannt |
| Nissan Micra Engage, 40 kWh | 27.990 € (Modell- und Neuwagenseite) | 40 kWh; bis 317 km | Ladekabel bis 11 kW / 80 kW | kein Liefertermin genannt |
| VW ID. Cross (Einstieg) | 27.995 € (Modellseite, Variante nicht genannt) | 37 kWh netto (Trend); 305–324 km | 11 kW / 88 kW, ausgewiesen für 37-kWh-Life und -Style | Konfigurator online; kein Liefertermin genannt |
| Hyundai IONIQ 3 Select, 42 kWh, 108 kW | 28.950 € (Modell- und Preisseite; Pressemitteilung 02.09.2026) | 42 kWh, nicht als netto ausgewiesen; bis 344 km (Pressemitteilung) | 22 kW AC optional, Serienwert nicht ausdrücklich genannt / bis 119 kW, 10–80 % in ca. 29 min | laut Pressemitteilung seit 02.09.2026 bestellbar; kein Liefertermin genannt |
| Opel Frontera Electric Start, 43 kWh | 29.340 € (Preisliste, Stand 17.08.2026) | 43 kWh netto; 304–307 km | 11 kW serienmäßig / ca. 100 kW | kein Liefertermin genannt |
| CUPRA Raval Plus, 99 kW | 29.850 € (Preisliste, Stand 28.10.2026) | 37 kWh netto, LFP; 305–328 km | 11 kW / 88 kW | kein Liefertermin in der Preisliste |
| Suzuki e Vitara eAxle Club, 49 kWh | 29.990 € (Modellseite) | 49 kWh, LFP; 344 km | 11 kW / kW nicht angegeben; 10–80 % in ca. 45 min | kein Liefertermin genannt |
Quellen: [16], [17], [18], [19], [20], [21], [22], [23], [24], [25], [26], [27], [28], [29], [30], [31], [32], [33], [34], [35], [36], [37], [38], [39], [40], [41], [49], [50], [51]
Was der Listenpreis nicht enthält – und was Werbepreise verschweigen
Alle genannten Preise sind Listenpreise ohne Überführung und Zulassung. Wie viel die Überführung kostet, legt der Händler fest; Nissan nennt in seinem Finanzierungsbeispiel für den Micra 1.190 Euro. Dazu kommen Kennzeichen, Zulassung und alles, was du zusätzlich wählst, etwa ein Ladekabel oder ein Schnellladepaket.
Viele Werbepreise liegen unter der UVP, weil schon etwas abgezogen ist. Renault und Dacia werben bei Twingo und Spring mit Preisen, von denen die höchstmögliche staatliche Förderung bereits abgezogen ist. BYD zieht zusätzlich einen bis 31. Dezember 2026 befristeten „BYD E-Bonus“ ab, VW bewirbt beim ID.3 Neo eine eigene „ID. Kaufprämie“. Renault nennt beim R5 in einem Finanzierungsbeispiel einen Fahrzeugpreis von 24.713 Euro, die UPE derselben Version beträgt 26.290 Euro. Solche Angebote können günstiger sein, sind aber befristet und an Bedingungen geknüpft. Deshalb vergleichen wir nur Listenpreise.
Ob und wie viel staatliche Förderung du bekommst, hängt von deinem Haushalt ab, nicht vom Auto. Die Einkommensgrenzen, die Haltedauer und den Antrag erklären wir im Ratgeber „E-Auto-Förderung 2026: Wer bekommt wie viel und wie beantragst du sie richtig?“. Rechne dein Angebot zuerst ohne Förderung. Passt es auch dann noch, bist du auf der sicheren Seite.
Größerer Akku für wenig Aufpreis? Vier Rechenbeispiele
Mehrere Baureihen bieten die größere Batterie ebenfalls unter 30.000 Euro an. Ob sich der Aufpreis lohnt, zeigt eine einfache eigene Rechnung: Aufpreis geteilt durch zusätzliche Batteriekapazität. Wir rechnen nur mit Paaren in derselben Ausstattung oder mit ausdrücklich genannten Mehrausstattungen und nur mit Herstellerangaben.
Beim Citroën ë-C3 YOU kostet die Standard-Range 23.450 Euro statt 20.140 Euro. Für 3.310 Euro mehr bekommst du 14,5 kWh mehr Nettokapazität (43,8 statt 29,3 kWh), rund 105 Kilometer mehr WLTP-Reichweite und laut Preisliste serienmäßiges Schnellladen mit bis zu 100 kW. Beim BYD Dolphin Surf kostet der Boost 4.000 Euro mehr als der Active; dafür gibt es unter anderem 43,2 statt 30 kWh, 322 statt 220 Kilometer und 85 statt 65 kW DC, laut Konfigurator aber als Viersitzer.
Die Rechnung ersetzt keine Probefahrt und keine Ladeplanung. Sie zeigt aber, dass der günstigste Einstiegspreis nicht automatisch das beste Verhältnis aus Preis und Reichweite bietet. Leapmotor verbindet den größeren B03X-Akku mit der höheren Ausstattung Design (29.900 statt 25.400 Euro), deshalb rechnen wir dort keinen Preis je kWh.
| Baureihe | Aufpreis | Mehr Akku | Mehr WLTP-Reichweite | Aufpreis je kWh |
|---|---|---|---|---|
| Citroën ë-C3 YOU: Urban- → Standard-Range | 3.310 € | +14,5 kWh netto | rund +105 km (205–215 → 310–322 km) | rund 228 € |
| Hyundai Inster Select: 42 → 49 kWh | 1.500 € | +7 kWh (nicht als netto ausgewiesen) | +43 km (327 → 370 km, 15-Zoll) | rund 214 € (Nennwert) |
| Fiat Grande Panda Elektro POP: 44 → 54 kWh | 3.000 € | +9,0 kWh netto | +80 km (bis 320 → bis 400 km) | rund 333 € |
| BYD Dolphin Surf: Active → Boost | 4.000 € | +13,2 kWh | +102 km (220 → 322 km) | rund 303 €, inklusive Mehrausstattung |
Laden im Alltag: Warum 3,7, 6,6 oder 11 kW einen Unterschied machen
Wie schnell ein Auto an der Wallbox lädt, bestimmt das Ladegerät im Auto, nicht die Wallbox allein. Der Spring Expression lädt laut technischen Daten serienmäßig mit 3,7 kW, der Leapmotor T03 einphasig mit 6,6 kW; die meisten anderen Modelle im Überblick nehmen dreiphasig 11 kW auf. Ein Beispiel mit angenommenen 40 Kilometern am Tag und 17 kWh Strombezug je 100 Kilometer, Ladeverluste eingerechnet: Pro Tag müssen 6,8 kWh nachgeladen werden.
Eigene Rechnung: 6,8 kWh dauern bei 3,7 kW rund 1 Stunde 50 Minuten, bei 6,6 kW rund 1 Stunde 2 Minuten und bei 11 kW rund 37 Minuten. Über Nacht reicht also jedes dieser Ladegeräte. Eng wird es erst, wenn du nur kurz an öffentlichen Wechselstromsäulen stehst oder nach einer langen Fahrt fast leer ankommst. Dabei sind 11 kW Idealwerte: Die Wallbox und dein Anschluss müssen sie liefern können.
An der Schnellladesäule zählt neben der Spitzenleistung, ob die Technik überhaupt an Bord ist. Beim Spring gibt es den CCS-Anschluss nur im optionalen Power-Paket. Beim ë-C3 Urban-Range ist die DC-Lademöglichkeit laut Preisliste nicht Teil der Serienausstattung. Wer gelegentlich Autobahn fährt, sollte das im Angebot schriftlich festhalten. Ob 11 kW an deinem Stellplatz möglich sind, klärst du mit dem Wallbox-Berater von ev.guru.
Knapp darüber, angekündigt oder nicht geprüft
Einige bekannte Modelle liegen knapp über der Grenze. Der Opel Corsa Electric beginnt laut Preisliste vom 19. Oktober 2026 bei 30.440 Euro (46 kWh netto), der Fiat 600 Elektro bei 31.990 Euro, der VW ID.3 Neo bei 33.995 Euro und der Peugeot e-208 laut Preisliste vom 8. August 2026 bei 36.675 Euro. Peugeot bewirbt den e-208 mit einem eigenen „PEUGEOT ELEKTROBONUS“, VW den ID.3 Neo mit der „ID. Kaufprämie“; solche Prämien drücken den Angebotspreis unter diese Werte. Solche Nachlässe haben wir nicht eingerechnet.
Angekündigt, aber noch ohne Preis ist der Nissan Pixo: Nissan nennt vorläufige Werte (27,5 kWh, bis zu 259 km, 50 kW DC serienmäßig) und schreibt „Preise ab Dezember 2026 verfügbar“. Beim Renault 5 führt Renault eine schwächere Variante 95 Urban Range auf, die „noch nicht zum Verkauf angeboten“ wird. Nicht in der Tabelle steht der smart #2, ein Zweisitzer ab 19.990 Euro: Laut Pressemitteilung kann er seit 13. Oktober 2026 verbindlich bestellt werden, die Modellseite fragt dagegen nur ein unverbindliches Bestellinteresse ab, und erste Auslieferungen in Europa plant smart für das zweite Quartal 2027. Mehr dazu in „Neue Elektroautos 2026/2027: Diese Modelle kommen nach Deutschland“. Kompakte Elektro-SUV zwischen 30.000 und 50.000 Euro vergleicht „Elektro-SUV bis 50.000 Euro 2026: Kompakte E-SUVs im Vergleich“.
Nicht abschließend geprüft haben wir unter anderem Jeep, Lancia, Ford, Mini und Toyota. Toyota zeigte für den Urban Cruiser nur einen Aktionspreis, keine UVP. Fehlt ein Modell in der Tabelle, heißt das also nicht, dass es teurer ist als 30.000 Euro.
Quellen: [42], [43], [44], [45], [46], [47], [48], [25], [52], [53]
Herstellerangabe, Test und unsere Einordnung
Herstellerangaben: Alle Preise, Akkuwerte, Reichweiten und Ladeleistungen in diesem Überblick stammen von den Herstellern selbst. WLTP-Reichweiten sind Normwerte für den Vergleich, keine Zusage für Winter oder Autobahn. Mehrere Hersteller widersprechen sich auf ihren eigenen Seiten. Renault nennt für den Twingo Evolution 251 Kilometer in den technischen Daten, auf der Modellseite 262 und an anderer Stelle 263 Kilometer. Dacia nennt für den Spring serienmäßig 3,7 kW AC, die Ladetabelle führt mit Standardkabel 6,6 kW an der 7,4-kW-Wallbox. Citroën nennt für den ë-C3 Urban-Range in der Preisliste 205 bis 215 Kilometer, auf der Modellseite bis zu 212. MG nennt die rund 28 Minuten Schnellladen einmal für den 54-kWh-Akku an einer 87-kW-Säule, in der Fußnote für den 43 kWh Comfort an einem 150-kW-Lader. Leapmotor gibt für den B03X ProMax 382 und 401 Kilometer an.
Unabhängige Tests: Für diesen Überblick haben wir keine unabhängigen Tests ausgewertet. Viele Modelle sind neu, und ältere Tests eines Vorgängers, etwa des bisherigen Dacia Spring, gelten nicht für die neue Generation. Bevor du dich festlegst, lohnt ein Test genau der Variante, die du kaufen willst, mit Datum, Akku und Ausstattung.
Unsere Einordnung: Für Stadt und Pendelstrecken mit Lademöglichkeit zu Hause reichen die kleinsten Akkus, wenn das Ladegerät zu deinem Stellplatz passt. Wer öfter Autobahn fährt, sollte auf rund 37 kWh netto oder mehr und serienmäßiges Schnellladen mit 80 kW oder mehr achten. Unter 25.000 Euro erfüllen das laut Herstellerangaben der ID. Polo Trend und die ë-C3 Standard-Range (23.450 Euro). Der niedrigere Preis der übrigen Einstiegsvarianten hat meist einen Grund: Wer vier Sitze, einphasiges Laden oder optionales DC-Laden akzeptiert, zahlt beim Listenpreis oft mehrere tausend Euro weniger.
Quellen: [2], [3], [6], [7], [8], [9], [17], [19], [21], [22], [27]
Checkliste vor der Bestellung und nächster Schritt
Der Listenpreis ist nur der Anfang. Mit dem Ladekostenrechner von ev.guru schätzt du die Stromkosten für deine Strecke, mit dem Wallbox-Berater die passende Ladelösung zu Hause und mit dem Kfz-Steuerrechner die Steuer. Für die engsten Vergleiche lohnt der Blick in unsere Ratgeber „ID. Polo, Raval, Epiq oder ID. Cross: Welcher der neuen kleinen Stromer passt?“ und „Opel Corsa Electric oder Renault 5 E-Tech: Welcher kleine Stromer passt?“.
Wenn dir kein Neuwagen unter 30.000 Euro passt, ist ein junger Gebrauchter eine Alternative, allerdings ohne staatliche Förderung. Worauf du dabei achten musst, erklärt unser Ratgeber „Gebrauchtes E-Auto kaufen: Akku, Laden und Unterlagen systematisch prüfen“. Und manchmal ist Warten die bessere Wahl: Mehrere angekündigte Modelle und Varianten haben noch keinen deutschen Preis.
Diese Punkte solltest du vor der Unterschrift klären, damit du Angebote auf derselben Grundlage vergleichst:
- Exakte Variante notieren: Motorleistung, Batteriegröße, Ausstattungslinie und Räder. Reichweite und Ladewerte gelten nur für genau diese Kombination.
- UVP mit Datum der Preisliste festhalten und Überführung, Zulassung sowie Pflichtpakete getrennt aufschreiben.
- Rabatte, Herstellerboni und Förderung getrennt vom Listenpreis betrachten und prüfen, ob das Angebot auch ohne Förderung noch passt.
- Sitzplätze prüfen: Spring, Kia EV2 Light und die größeren Dolphin-Surf-Versionen sind laut Hersteller Viersitzer.
- Ladegerät klären: einphasig oder dreiphasig, 3,7, 6,6 oder 11 kW, und ob Typ-2-Kabel und DC-Schnellladen serienmäßig dabei sind.
- Bestellbarkeit und Liefertermin schriftlich bestätigen lassen, besonders bei Modellen, für die der Hersteller nur einen Preis auf der Modellseite oder einen Lagerbestand nennt.
- Die größere Batterie derselben Baureihe gegenrechnen: Mehrere Modelle bleiben auch damit unter 30.000 Euro.
- Probefahrt mit Kindersitz, Gepäck und deinem üblichen Stellplatz machen; ein Datenvergleich ersetzt keinen Fahrtest.
Quellen & weiterführende Informationen
- Dacia Deutschland: Spring – Modellseite mit Versionen und UPE ↗
- Dacia Deutschland: Spring – Versionen vergleichen (technische Daten Expression) ↗
- Dacia Deutschland: Spring – Ladelösungen und Ladezeiten ↗
- Leapmotor Deutschland: T03 – Modellseite ↗
- Leapmotor: Preisliste T03, Modelljahr 2027, Stand 01.10.2026 (PDF) ↗
- Renault Deutschland: Twingo E-Tech elektrisch – Modellseite ↗
- Renault Deutschland: Twingo E-Tech elektrisch – technische Daten ↗
- Citroën Deutschland: ë-C3 – Modellseite ↗
- Citroën Deutschland: Preisliste ë-C3 und C3, Stand 24.09.2026 (PDF) ↗
- BYD Deutschland: Dolphin Surf – Konfigurator ↗
- BYD Deutschland: Startseite mit Angebots- und E-Bonus-Fußnoten ↗
- Hyundai Deutschland: Inster – Varianten und Preise ↗
- Hyundai Deutschland: Inster – Preisliste, Stand Juni 2026 (PDF) ↗
- Volkswagen Deutschland: ID. Polo – Modellseite ↗
- Volkswagen Deutschland: ID. Polo – technische Daten ↗
- MG Motor Deutschland: Startseite mit Modellübersicht ↗
- MG Motor Deutschland: MG4 EV Urban – Modellseite ↗
- MG Motor Deutschland: MG4 EV Urban – Konfigurator ↗
- Leapmotor Deutschland: B03X – Modellseite ↗
- Leapmotor: Preisliste B03X, Modelljahr 2027, Stand 01.10.2026 (PDF) ↗
- Škoda Deutschland: Epiq – Modellseite mit Motorenvergleich und Leasingbeispiel ↗
- Škoda Deutschland: Epiq – Preis- und Ausstattungsübersicht, Stand 08.10.2026 (PDF) ↗
- Fiat Deutschland: Preisliste Grande Panda, Stand Oktober 2026 (PDF) ↗
- Fiat Deutschland: Preisliste 500, Stand Oktober 2026 (PDF) ↗
- Renault Deutschland: Renault 5 E-Tech elektrisch – Modellseite mit Versionen ↗
- Renault Deutschland: Renault 5 E-Tech elektrisch – technische Daten ↗
- Renault Deutschland: Renault 5 E-Tech elektrisch – Reichweite und Aufladen ↗
- Kia Deutschland: Preisliste EV2, Modelljahr 2027, Stand 1. Oktober 2026 (PDF) ↗
- Kia Deutschland: EV2 – technische Daten ↗
- Kia Deutschland: EV2 – Modellseite mit Bestandssuche ↗
- Citroën Deutschland: Preisliste ë-C3 Aircross und C3 Aircross, Stand 24.09.2026 (PDF) ↗
- Renault Deutschland: Renault 4 E-Tech elektrisch – Modellseite mit Versionen ↗
- Renault Deutschland: Renault 4 E-Tech elektrisch – technische Daten ↗
- Renault Deutschland: Renault 4 E-Tech elektrisch – Reichweite und Aufladen (Simulator) ↗
- Nissan Deutschland: Neuwagenübersicht mit UPE ↗
- Nissan Deutschland: Micra – Modellseite ↗
- Volkswagen Deutschland: ID. Cross – Modellseite ↗
- Volkswagen Deutschland: ID. Cross – technische Daten ↗
- Opel Deutschland: Preis- und Ausstattungsübersicht Frontera, Stand 17. August 2026 (PDF) ↗
- CUPRA Deutschland: Preisliste Raval, Stand 28. Oktober 2026 (PDF) ↗
- Suzuki Deutschland: e Vitara – Modellseite mit Preisen und technischen Daten ↗
- Opel Deutschland: Preis- und Ausstattungsübersicht Corsa, Stand 19. Oktober 2026 (PDF) ↗
- Peugeot Deutschland: Preisliste 208, Stand 08.08.2026 (PDF) ↗
- Fiat Deutschland: Preisliste 600, Stand Oktober 2026 (PDF) ↗
- Volkswagen Deutschland: ID.3 Neo – Modellseite ↗
- Nissan Deutschland: Pixo – Modellseite (vorläufige Werte) ↗
- Peugeot Deutschland: Elektroautos – Modellübersicht mit Angebotshinweisen ↗
- Toyota Deutschland: Neuwagenübersicht mit Aktionspreisen ↗
- Škoda Auto Deutschland: Epiq Easy 35 und Sportline ab sofort bestellbar (Pressemitteilung, 30. Oktober 2026) ↗
- Hyundai Deutschland: IONIQ 3 ab sofort bestellbar, ab 28.950 Euro (Pressemeldung, 2. September 2026) ↗
- Hyundai Deutschland: IONIQ 3 – Varianten und Preise ↗
- smart Europe: smart #2 ab 19.990 € – Bestellstart am 13.10.2026 (Pressemitteilung, 12. Oktober 2026) ↗
- smart Europe: smart #2 Couture Edition ausverkauft, Auslieferung ab dem zweiten Quartal 2027 (Pressemitteilung, 30. Oktober 2026) ↗
Prüfe aktuelle Bedingungen und Details vor deiner Entscheidung bei den verlinkten Quellen.



